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Schlosserei-Software: Was kleine Metallbaubetriebe wirklich brauchen

Schlosserei-Software im Überblick: Wann Branchensoftware sich lohnt, wann schlanke Automatisierung reicht — Orientierung für Betriebe mit 1–20 Mitarbeitern.

Wer nach Schlosserei-Software sucht, bekommt vor allem eines: ERP-Systeme. Große Branchenlösungen mit Modulen für alles — und einem Einführungsprojekt, das Monate dauert.

Für einen Metallbaubetrieb mit 30 Mitarbeitern und eigener Arbeitsvorbereitung kann das genau richtig sein. Für die Schlosserei mit 3 bis 15 Leuten, in der der Chef abends noch Angebote schreibt, ist es oft das falsche Werkzeug: zu groß, zu teuer in der Einführung, zu viel Pflegeaufwand.

Dieser Artikel gibt Ihnen eine ehrliche Orientierung: Was Branchensoftware für Schlosserei und Metallbau leistet, wann sie sich lohnt — und wann eine schlanke Automatisierung Ihrer bestehenden Abläufe das bessere Preis-Leistungs-Verhältnis hat.


Was Schlosserei-Software klassischerweise abdeckt

Etablierte Branchenlösungen für Metallbau und Schlosserei — etwa Streit, Sage 50 Handwerk, HERO, PROFLEX, NetSoft Metall oder TaxMetall — bündeln typischerweise diese Funktionen:

Das ist viel — und genau da liegt der Haken. Sie bezahlen und pflegen den vollen Funktionsumfang, auch wenn Ihr Betrieb nur einen Bruchteil davon nutzt.


Die ehrliche Frage zuerst: Was ist Ihr eigentliches Problem?

Bevor Sie Software vergleichen, lohnt ein Blick auf den Alltag. In kleinen Schlossereien und Metallbaubetrieben sehen die echten Zeitfresser fast immer so aus:

Keines dieser Probleme braucht zwingend ein ERP-System. Sie brauchen einen Prozess, der vom Eingang der Anfrage bis zur bezahlten Rechnung durchläuft — ohne dass jemand Daten von A nach B tippt. Wie das technisch funktioniert, zeigt unser Leitfaden Angebote und Rechnungen automatisch erstellen.


Wann sich klassische Branchensoftware lohnt

Branchensoftware ist die richtige Wahl, wenn mindestens einer dieser Punkte auf Ihren Betrieb zutrifft:

In diesen Fällen: Schauen Sie sich die etablierten Anbieter an, lassen Sie sich zwei oder drei Lösungen live zeigen und rechnen Sie die Einführungskosten (Lizenzen, Schulung, Datenmigration, interne Zeit) ehrlich mit ein.


Wann schlanke Automatisierung die bessere Wahl ist

Für viele Betriebe mit 1 bis 20 Mitarbeitern gilt aber: Das Problem ist nicht fehlende Software — es ist die Handarbeit zwischen den vorhandenen Werkzeugen. E-Mail, Word, Excel, vielleicht ein Kalkulationsprogramm: Jedes für sich funktioniert, aber dazwischen sitzt ein Mensch, der kopiert, tippt und nachschlagen muss.

Eine schlanke Automatisierung setzt genau dort an:

Der Unterschied zur Branchensoftware: Sie führen kein neues System ein, das alle bedienen lernen müssen. Die Automatisierung arbeitet im Hintergrund mit den Werkzeugen, die Sie schon haben. Für einen einzelnen Prozess — etwa die Angebotserstellung — liegt das als Einzel-Automation bei 1.490 EUR Festpreis, ohne laufende Lizenzkosten pro Arbeitsplatz.

Faustregel: Wenn Ihre Engpässe Bürokratie heißen (Angebote, Rechnungen, Nachfassen, Ablage) — automatisieren Sie Ihre bestehenden Abläufe. Wenn Ihre Engpässe Kalkulation und Fertigungssteuerung heißen — prüfen Sie Branchensoftware. Beides zusammen geht auch: Branchensoftware für die Kalkulation, Automatisierung für alles drumherum.


Drei Fragen, die Sie vor jeder Entscheidung beantworten sollten

  1. Wie viele Angebote schreiben Sie pro Monat — und wie lange dauert eines? Das ist Ihre wichtigste Kennzahl. Sie zeigt, ob das Problem im Angebotsprozess liegt oder woanders.
  2. Wer soll mit dem System arbeiten? Wenn die Antwort „eigentlich nur ich, abends“ lautet, ist ein vollständiges ERP selten die richtige Antwort — es lebt davon, dass alle damit arbeiten.
  3. Was passiert mit Ihren bestehenden Daten und Vorlagen? Eine gute Lösung übernimmt Ihre Angebots-Optik und Ihre Preisstruktur, statt Sie zu zwingen, alles neu aufzubauen.

Wir arbeiten regelmäßig mit Betrieben aus der Metallverarbeitung und dem Maschinenbau — der kostenlose Prozess-Check zeigt Ihnen, wo in Ihrem Betrieb konkret Zeit verloren geht und ob sich Automatisierung rechnet, bevor Sie irgendetwas kaufen.


Häufig gestellte Fragen

Welche Software nutzen Schlossereien für Angebote und Rechnungen?

Verbreitet sind Branchenlösungen wie Streit, Sage 50 Handwerk, HERO, PROFLEX, NetSoft Metall oder TaxMetall — sie decken Angebot, Rechnung, Kalkulation und oft auch Lager und Fertigung ab. Kleine Betriebe arbeiten daneben häufig mit Word/Excel plus E-Mail. Eine dritte Option ist die Automatisierung der bestehenden Abläufe: Angebots- und Rechnungserstellung laufen automatisch, ohne dass ein neues Komplettsystem eingeführt wird.

Was kostet Software für eine kleine Schlosserei?

Branchensoftware wird meist pro Arbeitsplatz lizenziert — hinzu kommen Einführung, Schulung und Datenpflege; die Gesamtkosten hängen stark vom Anbieter und Funktionsumfang ab und sollten immer inklusive der internen Einführungszeit gerechnet werden. Eine schlanke Einzel-Automation für einen Prozess wie die Angebotserstellung kostet bei uns einmalig 1.490 EUR Festpreis, läuft mit Ihren bestehenden Werkzeugen und hat keine Lizenzkosten pro Arbeitsplatz.

Brauche ich als Schlosserei ein ERP-System?

Nur, wenn Kalkulation, Fertigungssteuerung oder Lagerhaltung Ihre echten Engpässe sind und mehrere Personen täglich im System arbeiten sollen. Wenn Ihr Engpass die Büroarbeit ist — Angebote, Rechnungen, Nachfassen — löst ein ERP das Problem oft nicht: Die Daten müssen weiterhin von Hand hinein. Eine Automatisierung des Angebots- und Rechnungsprozesses setzt direkt am Engpass an.

Kann ich meine Word-Vorlagen und Preislisten weiterverwenden?

Ja. Bei einer Prozess-Automatisierung sind Ihre bestehenden Vorlagen und Preisstrukturen der Ausgangspunkt: Das Angebots-Layout wird übernommen, die Preise werden einmalig in eine strukturierte Datenbank übertragen und von dort automatisch in jedes neue Angebot gezogen. Ihre Kunden sehen weiterhin Ihre gewohnte Optik — nur kommt das Angebot deutlich schneller.

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